SPD Östringen

Östringen, Odenheim, Tiefenbach und Eichelberg: Wir sind vor Ort. Wir sind für Sie da.

Der Tag der Arbeit ist unser Tag der Solidarität

 

Der Tag der Arbeit ist unser Tag der Solidarität. Der Zusammenhalt macht uns stark - gerade auch in der Krise! Solidarität erfordert aber auch eine klare politische Haltung: Für einen starken Sozialstaat, für Gute Arbeit und für Europa.
Wir sehen deutlich wie selten zuvor, welche Bedeutung ein starker Sozialstaat für die soziale Sicherheit hat. Die Lehren aus dieser Krise zeigen, dass wir mit unseren Ideen für mehr Chancen, mehr Sicherheit und mehr Gerechtigkeit auf dem richtigen Weg sind! Dafür haben wir schon auf unserem Parteitag im Dezember ein umfassendes Konzept beschlossen.
Starke Tarifbindung bringt gute Arbeit und gute Löhne. Wir wollen, dass endlich wieder mehr Beschäftigte von guten Tarifverträgen profitieren. Einmal ausgehandelt, sollen sie im besten Fall wieder für die ganze Branche gelten. Öffentliche Aufträge wollen wir deshalb nur noch an Unternehmen vergeben, die nach Tarif zahlen! Und zusätzlich machen wir uns für einen höheren Mindestlohn stark: mindestens 12 Euro.
Diese Krise fordert uns alle, und sie fordert unsere Solidarität, in Europa und der Welt! Freunde unterstützen sich gegenseitig, gerade in schwierigen Zeiten. Das gilt auch in Europa. Nur gemeinsam können wir die Krise überwinden und wieder stark werden. Jetzt halten wir zusammen, und dann brauchen wir ein kraftvolles Konjunkturprogramm für Europa.

Schalte das Online-Live-Programm am 1. Mai auf dem YouTube-Kanal der SPD ein: Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans werden sich als Parteivorsitzende mit den wichtigsten Botschaft an Dich wenden und über fair bezahlte Arbeit, Zukunft der Arbeit und viele weitere Themen diskutieren. Sei live dabei und stelle Deine Fragen! Mehr Infos zum Livestream gibt es in Kürze.

Grün-schwarze Fehlentscheidung - Jusos fordern Absage aller Abschlussprüfungen in der Corona-Zeit

Angesichts der Corona-Pandemie, fordern die Jusos Karlsruhe-Land die Kultusministerin Eisenmann und die grün-schwarze Landesregierung dazu auf, alle Abschlussprüfungen abzusagen und Schulöffnungen über einen längeren Zeitraum ordentlich vorzubereiten.

Statt der Durchführung von schriftlichen Abschlussprüfungen empfehlen die Jusos ein Durchschnittsabitur auf Basis der bisher im Laufe des Schuljahrs erzielten Noten. Schüler*innen, die aus individuellen Beweggründen heraus unzufrieden mit ihren bisherigen Leistungen sind, sollen dennoch die Möglichkeit erhalten, durch eine freiwillige zusätzliche Prüfung Einfluss auf ihr Notenbild zu nehmen. Unterstützung für diesen Vorschlag erhalten sie von Schüler*innen-Petitionen, der GEW und dem Youtuber Rezo.

Mit den Schulöffnungen am 4. Mai könne nicht sichergestellt werden, dass die Gesundheit von Schüler*innen, Lehrkräften und deren Angehörigen geschützt wird. In vielen Schulen sind die notwendigen Abstands- und Hygienemaßnahmen noch nicht umsetzbar. Schüler*innen, Lehrkräfte und Schulpersonal würden durch den massenhaften Menschenkontakt in der Schule auch ihre eigenen Angehörigen zu Hause gefährden.

Des Weiteren kritisieren die Jusos die unfairen Bedingungen für das Lernen zu Hause: „Nicht jede*r Schüler*in hat einen Computer, Eltern, die helfen können und die nötige Ruhe zu Hause. Damit hängt die Prüfungsvorbereitung noch stärker als sowieso schon vom Elternhaus ab“, so die beiden Juso-Sprecher*innen Aisha Fahir und Dennis Eidner. Stattdessen fordern die Jusos ein landesweites Nachhilfeprogramm und mehr Investitionen in Hygiene und Ausstattung der Schulen.

„Frau Eisenmanns Sturheit bei der Durchführung von Prüfungen, trägt zur Verunsicherung in der Gesellschaft bei und gefährdet die Gesundheit unserer Schüler*innen, Lehrkräfte und Familien. Sie muss ihre Fehlentscheidung schnellstmöglich korrigieren und Schulöffnungen über einen längeren Zeitraum ordentlich vorbereiten“, so die beiden Juso-Sprecher*innen.

Kreis-SPD: Vorstellungsfilme der Bewerber*innen für die Landtagswahl

Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie bisher keine persönliche Vorstellungsrunden stattfinden könnten wurden kurzerhand kleine Vorstellungsfilme der BEwerberinnen und Bewerber für die Landtagswahlkreise Bruchsal, Bretten und Ettlingen erstellt. Die Videos sind nun auf Youtube zu sehen.

Die Mitgliederbefragung zur Bestimmung der Landtagskandidaten endet nach aktuellem Stand am Fr, 29. Mai 2020.

https://www.youtube.com/channel/UCANDsoMHODRGM5InXC88kaQ

Internationaler Frauentag - SPD Treffen im Café Borrelli

Anlässlich des Weltfrauentags am 8.März kamen auf Einladung der SPD drei Generationen von Frauen im Café Borrelli zusammen, um über die Situation von Frauen zu sprechen und dabei einen gemütlichen Kaffee zu genießen.

Birgit Michaelsen nutzte die Gelegenheit und gab einen ausführlichen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Frauenbewegung sowie des Frauenwahlrechts.  

Die SPD war die einzige Partei, die das Frauenwahlrecht in ihrem Programm hatte und immer wieder entsprechende Anträge im Reichstag einbrachte. Auf dem Parteitag 1891 nahm die SPD neben der Forderung des Frauenwahlrechts auch die Abschaffung aller Gesetze die Frauen benachteiligten in ihr Parteiprogramm auf.

Obwohl die Frauen in den Fabriken schufteten, durften sie bis 1919 nicht wählen, bis 1908 keiner Partei beitreten, sie konnten über das von ihnen verdiente Geld nicht verfügen und sie hatten kein Recht auf Bildung. Erst die Weimarer Verfassung ermöglichte die staatsbürgerliche Gleichstellung von Männern und Frauen. Die NS-Zeit mit dem Ideal der „Mutter“ bedeutete jedoch eine Kehrtwende.

Nach dem 2.  Weltkrieg mussten die Frauen für den heute selbstverständlichen Paragrafen im Grundgesetz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ erneut kämpfen. Die Realität gestaltete sich jedoch so, dass bis 1958 der Ehemann das alleinige Bestimmungsrecht über Frau und Kinder hatte. Auch wenn er seiner Frau erlaubte zu arbeiten, verwaltete er ihren Lohn. Dies änderte sich erst schrittweise. Ohne Zustimmung des Mannes durften Frauen noch bis 1962 kein eigenes Bankkonto eröffnen. Erst nach 1969 wurde eine verheiratete Frau als geschäftsfähig angesehen.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf war und ist eine der größten Herausforderungen. Frauen, die in den 50er und 60er Jahren arbeiten gingen, mussten sich oft dem Vorwurf der „Rabenmutter“ stellen. Frauen der späteren Generation wurden belächelt, wenn sie „nur“ Hausfrau waren.

Einig waren sich die anwesenden Frauen, dass es nach wie vor an gesellschaftlicher Wertschätzung für die Arbeit der Frauen mangelt. Sie haben die größten Einbußen im Bereich der Lohn- und Lebensqualität hinzunehmen. Der Teufelskreis von Teilzeit, Niedriglohn, und Altersarmut ist eine Aufgabe, der sich alle politisch Verantwortlichen stellen müssen. 

(H. Wolf-Pfeifer)

Unser Treffen zum Frauentag scheint eine Ewigkeit her zu sein. Die Corona-Pandemie hat das öffentliche Leben lahmgelegt und damit alle für dieses Jahr geplanten Aktivitäten in Frage gestellt. Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern, dass sie die Zeit der Restriktionen gut überstehen. Unsere Jusos bieten ihre Hilfe beim Einkaufen an für alle, die selbst das Haus nicht verlassen können oder dürfen. Informationen finden Sie unter www.oestringen.de

Bitte schützen Sie sich und andere und bleiben Sie gesund!

Einkaufsaktion der Juso AG Östringen

Wir helfen hilfsbedürftigen Menschen aus der Risikogruppe bei Einkäufen um zu verhindern, dass sich das Virus weiter ausbreitet. Dabei halten wir spezielle Hygiene Maßnahmen ein um keine Gefahr für beispielsweise ältere Menschen darzustellen. An öffentlichen Orten der Gemeinde liegen Flyer mit genauer Anleitung und Kontaktdaten aus. Wir sind dabei auch auf euch angewiesen. Ihr habt Hilfsbedürftige, in eurem Umfeld? Vermittelt sie an uns weiter. Ihr wollt mithelfen? Meldet euch bei uns per PN, Email: jusosoestringen@gmail.com oder per Tel.: 01573 8917037 bei unserem Vorsitzenden Viktor Ebinger, vielen Dank.

Hier findet Ihr den Flyer und die Einkaufsliste.