NEUE AG IN KA-LAND
Die Jusos Karlsruhe-Land freuen sich mit den Jusos Oberderdingen, eine weitere aktive Juso-AG im Kreisverband zu begrüßen. Diese kamen unter Beisammensein zahlreicher Jusos aus dem Kreisverband und einigen Vertretern aus dem Kreisvorstand am 08.02 im Weingut Lutz in Oberderdingen zu ihrer feierlichen Gründungssitzung zusammen. Unter der Sitzungsleitung durch den stellvertretenden Kreissprecher Dennis Eidner und Marko Vidakovic von der Juso-AG Bruchsal wurde durch die abendliche Gründungssitzung geführt. Dabei wurde Tamina Hommer (20, Studentin der Politikwissenschaft) einstimmig zur neuen und zugleich ersten Vorsitzenden der Juso-AG Oberderdingen gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Jonas Baganz, Lena Dickemann und Lea Hommer.
Im Laufe der Gründungssitzung kamen die Jusos miteinander ins Gespräch und sammelten dabei viele politische Ideen für das laufende Arbeitsjahr wie auch vor allem für den anstehenden Bundestagswahlkampf Ende September 2013. Hierbei wollen die Jusos aus dem Landkreis als die stärkste moderne Jugendorganisation mit sozialdemokratischen Werten und Ideen für die SPD im Wahlkampf auftreten und die Bürgerinnen und Bürger wieder von einer offenen, toleranten, gleichberechtigten und solidarischen Gesellschaft überzeugen, die sich konkret von der konservativ-neoliberalen Politik der jetzigen Bundesregierung abgrenzt.
Der Kreisverband hat mit der neuen AG nun schon acht aktive Juso-Arbeitsgemeinschaften im Landkreis. Die AGen leisten vor Ort gute Arbeit und versuchen, junge Leute wieder für die Politik zu begeistern. "Dabei werden wir von der Juso AG Oberderdingen in Zukunft noch einiges hören. Eine Juso-Arbeitsgemeinschaft mit so vielen jungen, engagierten Menschen kann vor Ort und darüber hinaus einiges bewegen“, so der stellvertretende Sprecher der Jusos Karlsruhe-Land Dennis Eidner.
Die Jusos Karlruhe-Land wünschen der neugegründeten AG Oberderdingen und deren Jusos für die Zukunft und die weitere ideenreiche Zusammenarbeit alles Gute.
„Trau keinem über 30“ lautete ein geflügeltes Wort der 68er Bewegung. Na ja, in diesem Jahr wird er 40 Jahre, unser Landkreis Karlsruhe. Da stellt sich die Frage, kann unsere Bevölkerung, können wir ihm nun trauen oder nicht? Ist der Landkreis Karlsruhe in den 40 Jahren seines Bestehens zu einer verlässlichen Institution der Kommunalverwaltung geworden?
Da wir keine Umfrageergebnisse von „Forsa“, „Allensbach“ etc. haben, will ich für die SPD- Fraktion diese Aufgabe übernehmen und den Landkreis Karlsruhe im 40. Jahr seiner nicht ganz leichten Geburt beurteilen und zwar anhand des Haushalts 2013 und einiger für uns besonders wichtigen Themen.
Wir brauchen es nicht schön zu reden, die Kreispolitik und der Landkreis werden bei seinen 432.000 Einwohnern deutlich weniger stark wahrgenommen als die 32 Landkreisgemeinden bei ihrer Bevölkerung. Ausnahmen - wie zuletzt die emotionale Diskussion um die Geburtshilfe der Rechbergklinik Bretten - bestätigen die Regel.
Um Identität zu schaffen, die Wahrnehmung zu erhöhen begrüßt unser Landkreis an seinen Gemarkungsgrenzen mit Willkommensschildern. Ob es da sinnvoll ist, wenn wir jetzt ein für den Landkreis stehendes Autokennzeichen „KA“ nach 40 Jahren des Zusammenwachsens zerlegen würden, da erlaube ich mir, ein Fragezeichen zu setzen. Denn vergessen wir nicht, der Landkreis leistet viel für die Menschen innerhalb seiner Grenzen, ganz fraglos - gerade im sozialen, im schulischen und im infrastrukturellen Bereich.