SPD Östringen

Östringen, Odenheim, Tiefenbach und Eichelberg: Wir sind vor Ort. Wir sind für Sie da.

Sommerfest mit Staatssekretärin Schwarzelühr-Sutter

Der SPD-Stadtverband Bruchsal und der SPD-Kreisverband Karlsruhe-Land laden am Samstag, 7. September, ab 16 Uhr zum traditionellen Sommerfest nach Helmsheim ins kath. Pfarrzentrum St. Sebastian, Kurpfalzstr. 91 ein.

Als Gastrednerin könnte die parlamentarische Staatssekretärin aus dem Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, gewonnen werden. Der Klimawandel, aktuelle Gesetzesinitiativen des Ministeriums und Entwicklungen der Großen Koalition sind einige der Themen, über die Schwarzelühr-Sutter sprechen wird. Der SPD-Kreisvorsitzende Christian Holzer wird über die vergangenen Wahlen und über die Weiterentwicklung der Sozialdemokratie im Landkreis Karlsruhe berichten. Vor Ort sind ebenso die SPD-Mandatsträger, die für Fragen und Anregungen gerne zur Verfügung stehen. Zum Sommerfest sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Unterwegs mit den Rothäuten

20 kleine Indianerinnen und Iandianer versammelten sich am 31. Juli bei der Odenheimer Grillhütte, um auf Winnetous Spuren zu wandeln. Dafür war es natürlich wichtig, dass die Kinder sich vorstellten und indianische Namen bekamen.

Dann ging es auch schon ans Basteln: Die Kinder sollten sich aus Leder Medizinbeutel anfertigen, um darin später Schätze zu sammeln. Ein Stirnband mit Feder machte die kleinen Rothäute komplett, um auf die Pirsch zu gehen.

Allerdings schleicht es sich mit so vielen Kindern schlecht, deshalb wurde die Gruppe in Apachen und Sioux aufgeteilt. Während die Apachen Pfeile durch einen Reifen zu werfen versuchten, erkundeten die Sioux den Odenheimer Wald auf geheimen Pfaden und folgten den Hinweisen zur „Heiligen Quelle“. Dabei warteten einige Geschicklichkeitsübungen auf die Rothäute: Anschleichen an ein fremdes Tipi, Steine aus der Entfernung in ein Erdloch werfen, über Baumstämme balancieren und einiges mehr. Ein Schatz aus Edelsteinen musste gefunden werden, der von einem – natürlich ungefährlichen – Pfeilgiftfrosch bewacht wurde.

Die Apachen folgten in gebührendem Abstand und meisterten die gleichen Prüfungen. An der Heiligen Quelle trafen die beiden Stämme zusammen, wo sie einträchtig nach Gold suchten. Edelsteine, Goldnuggets und andere Beutestücke wanderten in die Medizinbeutel, bevor alle wieder zum Basislager an der Räucherhütte zurückkehrten. Dort erwartete ein Indianer-Picknick die hungrigen Entdecker. Zum Schluss erschien noch eine Squaw (Gabriele Pichlau) mit Eis zum Naschtisch.

Viel zu schnell verging die Zeit, bevor die Stammesältesten ihre Rothäute mit vielen Pferdestärken abholten ins heimische Tipi. Einige Indianer wollen im nächsten Jahr wieder dabei sein. Spaß gemacht hat es den kleinen wie den großen Jüngern Manitus.

Das Team der SPD bestand aus: Angelika Heim, Silke Bott, Gjentile Bajra, Jean-Claude Heib und Birgit Michaelsen.

Dialogtour der SPD-Bundestagsfraktion macht Halt in Ettlingen

Gekommen, um zu hören

Die SPD-Bundestagsfraktion geht auf Tour. Mit einem Bus. Mit Biertischen. Und mit offenen Ohren für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. "Demokratie braucht mehr denn je den direkten Dialog. Wir freuen uns, dass die Bundestagsfraktion mit ihrer Tour zu uns in den Kreis Karlsruhe kommt", so der SPD-Kreisvorsitzende Christian Holzer.

Von März bis September fährt der Bus durch Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg jede Woche in ein anderes Bundesland. „Gekommen, um zu hören“ – und zwar weder an klassischen Infoständen oder in blanken Mehrzweckräumen – sondern mit Bus und Biergarten auf den Marktplätzen oder in Fußgängerzonen.

„Wir hören den Menschen zu. Wir möchten von ihnen erfahren, was wir im Deutschen Bundestag tun können, um das Leben der Menschen ganz konkret verbessern zu können.“, erklärte Gabriele Katzmarek MdB aus Rastatt. Dabei betont sie, dass die SPD-Bundestagsfraktion bereits viel erreicht hat, wie zum Beispiel bessere Bedingungen in der Pflege, höhere Investitionen in die Ausstattung unserer Schulen oder das Gute-Kita-Gesetz. Und auch für die Zukunft habe man noch viel vor: eine faire Grundrente aus Respekt vor einem Leben voller Arbeit, mehr Wohnungen zu bezahlbaren Mieten und das Klimaschutzgesetz sind aktuelle Beispiele dafür, woran die SPD-Fraktion derzeit arbeitet, um das Leben der Menschen konkret zu verbessern.

Aber es bleibt noch viel zu tun, gerade auch mit Blick auf gleichwertige Lebensverhältnisse in den Städten und auf dem Land sowie in strukturschwachen Regionen. „Mit der Dialogtour intensivieren wir als gesamte Fraktion unseren Austausch mit den Menschen“, so Katzmarek. „Neu ist die Art und Weise wie wir als Fraktion eine solche Dialogtour gestalten. Unser Tour-Bus lädt dazu ein barrierefrei und in unkomplizierter Atmosphäre zusammenzukommen und ohne Zeitdruck über das zu reden, was den Menschen in Ettlingen und der Region unter den Nägeln brennt.“

Beim Tourstopp in Ettlingen ist dabei die  Abgeordnete Gabriele Katzmarek. Um 13 Uhr geht es los in Ettlingen auf dem Marktplatz. Die SPD-Bundestagsfraktion wird dort bei einer gemeinsamen Brotzeit ansprechbar sein und über ihre Arbeit im Bundestag informieren.

Stoch packt‘s an: Ein Tag auf dem Talhof

Der Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Chef von Landtagsfraktion und Landespartei, Andreas Stoch, möchte mit seiner Aktionsreihe „Stoch packt’s an“ einen tieferen Einblick in möglichst viele verschiedene Berufsbilder bekommen. Deswegen schlüpft er, anders als bei herkömmlichen Betriebsbesuchen, für einen Tag lang in einen Beruf hinein und lernt so den jeweiligen Betrieb und die dortigen Tätigkeiten intensiver kennen. Dafür arbeitete er auch einen Tag auf dem Heidenheimer Talhof.

Sommerfest der SPD - Freude über Mitgliederzuwachs

Im Rahmen des diesjährigen Sommerfests der SPD Östringen kam die Ortsvereinsvorsitzende Birgit Michaelsen-Bednarski mit Freuden der ehrenvollen Aufgabe nach, die Eheleute Helga Wollitzer-Corso und Vincenzo Corso als neue Mitglieder zu begrüßen und Ihnen ihr Parteibuch zu überreichen.

Sozialdemokratisches Gedankengut begleitet die beiden schon ihr Leben lang und mit der Mitgliedschaft schließt sich für sie nun ein Kreis.

Vincenzo Corso, der als Sohn eines sizilianischen Gastarbeiters in den 60er Jahren im Alter von 14 Jahren nach Ettlingen kam, erlebte ebenso wie seine spätere Frau Helga, die als „sudeten-deutsches Flüchtlingskind“ mit 7 Jahren nach Östringen zog, die schwierige Anfangszeit der Integration.

Als Gastarbeiter erfuhr Vincenzos Familie wenig Unterstützung, seine Schwestern durften nicht zur Schule aus Angst, wieder in die Heimat geschickt zu werden. Die Anfangsjahre beschreibt er so: „Wir waren Arbeiter, aber kein Gast“.

Helga beendete die Schule und begann bei der damals in Östringen ansässigen Firma Bleyle zu arbeiten, der sie 20 Jahre die Treue hielt. Die damaligen Bedingungen der Arbeiterinnen und Arbeiter führten dazu, dass sich viele Betriebszugehörige den Gewerkschaften anschlossen, so auch Helga und Vincenzo.  Helga wurde Mitglied der Gewerkschaft Textil und war im Betriebsrat der Firma Bleyle. Dieses Wissen nutzte sie, um an ihrer darauffolgenden Arbeitsstelle bei der Firma Zeta in Bruchsal einen Betriebsrat zu gründen.  Vincenzo, der fast sein gesamtes Arbeitsleben lang als Schweißer, zuletzt bei der Bruchsaler Firma John Deere in Schichtarbeit tätig war, gehörte der IG Metall an.

Gefragt nach den schönen Zeiten fällt den beiden ein, wie sie sich beim Tanzen in Karlsruhe kennengelernt hatten. Vincenzo war über 30 Jahre lang als Ringer beim KSV Östringen, auch als Jugendbetreuer, und blickt gerne darauf zurück, da der Verein auch für seine Integration wichtig war. Hier erfuhr er Anerkennung und Kameradschaft.

Mit der SPD verbinden die beiden die Werte Gerechtigkeit, Gleichheit, Sicherheit und auch die Achtung der Umwelt. Vincenzo Corso hatte stets Helmut Schmidt als Vorbild, seine Frau mochte Andrea Nahles, weil sie auch mal „gegen den Strom schwamm“.

Vincenzo Corso fürchtet in Deutschland sogenannte „italienische Verhältnisse“, d.h. rechtspopulistische Hetze und Ausgrenzung. Mit ihrer Mitgliedschaft in der SPD setzen die Eheleute dagegen nun auch nach außen ein Zeichen.

Wir freuen uns über die beiden neuen Mitglieder und nehmen sie herzlich in unserer Mitte auf. (WP)