Unterwegs mit den Rothäuten

Veröffentlicht am 08.08.2019 in Ortsverein
 

20 kleine Indianerinnen und Iandianer versammelten sich am 31. Juli bei der Odenheimer Grillhütte, um auf Winnetous Spuren zu wandeln. Dafür war es natürlich wichtig, dass die Kinder sich vorstellten und indianische Namen bekamen.

Dann ging es auch schon ans Basteln: Die Kinder sollten sich aus Leder Medizinbeutel anfertigen, um darin später Schätze zu sammeln. Ein Stirnband mit Feder machte die kleinen Rothäute komplett, um auf die Pirsch zu gehen.

Allerdings schleicht es sich mit so vielen Kindern schlecht, deshalb wurde die Gruppe in Apachen und Sioux aufgeteilt. Während die Apachen Pfeile durch einen Reifen zu werfen versuchten, erkundeten die Sioux den Odenheimer Wald auf geheimen Pfaden und folgten den Hinweisen zur „Heiligen Quelle“. Dabei warteten einige Geschicklichkeitsübungen auf die Rothäute: Anschleichen an ein fremdes Tipi, Steine aus der Entfernung in ein Erdloch werfen, über Baumstämme balancieren und einiges mehr. Ein Schatz aus Edelsteinen musste gefunden werden, der von einem – natürlich ungefährlichen – Pfeilgiftfrosch bewacht wurde.

Die Apachen folgten in gebührendem Abstand und meisterten die gleichen Prüfungen. An der Heiligen Quelle trafen die beiden Stämme zusammen, wo sie einträchtig nach Gold suchten. Edelsteine, Goldnuggets und andere Beutestücke wanderten in die Medizinbeutel, bevor alle wieder zum Basislager an der Räucherhütte zurückkehrten. Dort erwartete ein Indianer-Picknick die hungrigen Entdecker. Zum Schluss erschien noch eine Squaw (Gabriele Pichlau) mit Eis zum Naschtisch.

Viel zu schnell verging die Zeit, bevor die Stammesältesten ihre Rothäute mit vielen Pferdestärken abholten ins heimische Tipi. Einige Indianer wollen im nächsten Jahr wieder dabei sein. Spaß gemacht hat es den kleinen wie den großen Jüngern Manitus.

Das Team der SPD bestand aus: Angelika Heim, Silke Bott, Gjentile Bajra, Jean-Claude Heib und Birgit Michaelsen.