15 Kinder im Grundschulalter trafen sich am 10 August bei der Grillhütte in Odenheim, um einen erlebnisreichen Tag mit Basteln und Spielen im Wald zu verbringen. Dazu gehörte, dass die Kinder sich zuerst unter Beratung durch Silke Bott einen indianischen Namen aussuchten. Jagende Katze, Funkelnder Stern, Flinker Wolf und alle anderen konnten sich dann ein stilechtes Stirnband bemalen oder bekleben und mit einer Feder verzieren.
Bevor die Gruppe auf die Pirsch (den Mountainbike-Trail) ging, bekamen die kleinen Rothäute einen sogenannten Medizinbeutel, um ihre Beute sicher zu verstauen und nach Hause zu bringen. Angelika Heim hatte vor Beginn der Veranstaltung den Weg präpariert und Hinweisschilder an mehreren Stationen platziert, wo jeweils eine Aufgabe auf die Kinder wartete. Dabei ging es um Geschicklichkeit und Mut, um aufmerksames Beobachten von Tieren und Pflanzen, um gegenseitige Unterstützung und natürlich um das Suchen und Finden von Schätzen. So konnten die Kinder am Silberberg Nuggets suchen und beim Traumfänger eine Schatzkiste.
Leider hatte uns an der letzten Station, der Zauberquelle beim Siegfriedsbrunnen, jemand die Überraschung verdorben, das Hinweisschild entfernt und die Glassteine aus der gemauerten Rinne gestohlen. Die Kinder waren natürlich sehr enttäuscht! Zum Glück hatte Angelika noch Glassteine dabei, sodass die Kinder doch ein paar „Edelsteine“ für ihren Beutel aus dem Wasser fischen konnten. Trotzdem beschämend, dass es Menschen gibt, die Kindern die Freude nehmen!
Auf dem Rückweg zum Lagerplatz wurde ein steiler Hügel mit einem knorrigen Baum zum Abenteuerspielplatz und es zeigte sich, dass bei den Rothäuten Gleichberechtigung herrscht: weibliche und männliche Indianerkinder waren gleichermaßen mutig und gewandt (und schmutzig).
Zurück an der Grillhütte waren die tapferen Kundschafter hungrig und durstig und bekamen eine zünftige Stärkung. Aber sie saßen nicht lange um das imaginäre Lagerfeuer sondern eroberten den Wald um das Katzenloch. Erst das Eintreffen des Sonderkommandos Pichlau mit einer Kühltasche voller Eis brachte alle wieder ins Basislager. Eine Chance für die Angehörigen, ihre kleinen Wilden wieder einzufangen.
Aus gegebenem Anlass hatten wir uns entschlossen, die Kosten für Material und Verpflegung selbst zu tragen und die gesamten Einnahmen aus dem Ferienprogramm an die Aktion „Deutschland hilft“ zugunsten der Hochwasseropfer in Deutschland zu spenden.
Ich danke meinen Mitwirkenden Angelika Heim, Silke Bott und Gabriele Pichlau, dass sie nicht nur ihre Zeit sondern auch die Unkosten investiert haben, und den Eltern der Kinder, die so großzügig gespendet haben, dass wir 230 Euro überweisen konnten. Auch Rita Becker hat uns die Medizinbeutel kostenlos genäht und ihren Lohn gespendet. Danke an alle für die großartige Unterstützung und den gelungenen Tag!
BMB
„Olaf Scholz kann Kanzler“, stellte SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken beim Kreisparteitag der SPD in der Tullahalle Oberhausen-Rheinhausen fest, wo sich die SPD-Basis gemeinsam mit den Bundestagskandidierenden Neza Yildirim und Patrick Diebold auf die bevorstehenden Wochen des Wahlkampfs einstimmte. „Wir haben die richtigen Inhalte – und mit Olaf Scholz einen erfahrenen und kompetenten Kanzlerkandidaten“, so die SPD-Kreisvorsitzenden Christian Holzer und Alexandra Nohl mit Blick auf die Bundestagswahl, bei der zum ersten Mal in der Geschichte des Landes kein Amtsinhaber für das Kanzleramt antritt.
„Olaf Scholz kann Kanzler“, stellte SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken beim Kreisparteitag der SPD in der Tullahalle Oberhausen-Rheinhausen fest, wo sich die SPD-Basis gemeinsam mit den Bundestagskandidierenden Neza Yildirim und Patrick Diebold auf die bevorstehenden Wochen des Wahlkampfs einstimmte. „Wir haben die richtigen Inhalte – und mit Olaf Scholz einen erfahrenen und kompetenten Kanzlerkandidaten“, so die SPD-Kreisvorsitzenden Christian Holzer und Alexandra Nohl mit Blick auf die Bundestagswahl, bei der zum ersten Mal in der Geschichte des Landes kein Amtsinhaber für das Kanzleramt antritt.
„In der Regierung hat die SPD bewiesen, dass sie die treibende Kraft ist, wenn es darum geht unser Land sozialer und gerechter zu machen“, stellte Esken in ihrem Grußwort an die SPD-Basis hervor und verwies auf die von den Sozialdemokraten in der Regierung durchgesetzten Errungenschaften wie die Abschaffung des Solis, die globale Mindeststeuer und die Grundrente.
Nicht nur im Bund, auch in den kommunalen Gremien leiste die SPD tatkräftige Arbeit, betonte Kreisrat Volker Geisel, der in seinem Bericht vor der SPD-Basis Bilanz zog: „Wir sind die Stimme für bezahlbaren Bus- und Bahnverkehr und lokalen Klimaschutz im Kreistag. Doch für einen Aufbruch nach Corona brauchen wir mehr Tempo bei den Zukunftsthemen.“
Mit einem beim Parteitag verabschiedeten Leitantrag zum sozialen Landkreis hat die SPD-Basis deshalb ihre drei Schwerpunktthemen in den Mittelpunkt gestellt, die die Genossen vor Ort angehen wollen: „20 / 100 / 365 ist unsere Formel für den sozialen Landkreis“, erläutert Holzer. Demnach soll höchstens 20 Prozent des Einkommens für die Miete fällig werden und ein Rechtsanspruch auf eine 100 Mbit/s schnelle Internetverbindung die digitale Teilhabe der Menschen im Landkreis sichern. Mit der Zahl 365 unterstreicht die SPD ihre Forderung nach einem verbundübergreifenden 365 €-Jahresticket.
„Vieles von dem, was wir heute beschlossen haben, ist schon lange überfällig“, stellte Neza Yildirim, Kandidatin für den Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen hervor. „Doch dafür braucht es eine Abgeordnete, die Politik für die Menschen vor Ort macht – und keinen Liebling der Lobbyisten im Bundestag“, betonte die Schwetzingerin mit Blick auf ihren Mitbewerber der CDU, der wegen hoher, sechsstelliger Nebeneinkünfte in der Kritik steht. Patrick Diebold, der im Wahlkreis Karlsruhe-Land ins Rennen um den Bundestag zieht, resümierte: „Wir wollen die Union in die Opposition und Olaf Scholz ins Kanzleramt schicken – damit unser Land die Zukunftsregierung bekommt, die es verdient.“
Zu einem informativen Gespräch empfing kürzlich Östringens Bürgermeister Felix Geider die Bundestagskandidatin der SPD im Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen, Nezaket Yildirim.
Vorher hatten die beiden Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins mit Yildirim den Industriepark besucht, ihr das Areal des geplanten Neubaugebietes Dinkelberg IV gezeigt und einen Abstecher zu dem Spielplatz in der Leo-Fall-Straße gemacht, der zu einem Mehrgenerationen-Platz umgestaltet werden soll.
So fand sich gleich ein guter Einstieg in das Gespräch. Neza Yildirim, die als studierte Juristin in der Immobilienbranche tätig ist und ihren Fokus auf Wohnen, Familie und Bildung legt, fand in Bürgermeister Geider einen kompetenten und offenen Gesprächspartner. Die Kandidatin zeigte sich sehr interessiert an dem Blockheizkraftwerk, das nicht nur die öffentlichen Gebäude, sondern im Zuge der Straßensanierung auch sukzessive die Wohnquartiere mit Nahwärme versorgen soll.
Als Eltern liegen sowohl dem Bürgermeister als auch der Bundestagskandidatin die Themen Kinderbetreuung und Bildung sehr am Herzen. Geider wies darauf hin, dass die durch Corona gesunkenen Einnahmen aus der Gewerbesteuer im krassen Widerspruch zu den stetig steigenden Ausgaben für die Kinderbetreuung stehen. Eine Situation, die sich durch den Rechtsanspruch auf Kleinkindbetreuung weiter verschärft.
Ein weiteres Thema bei der Zukunftsplanung auf dem Weg zur Mobilitätswende ist der öffentliche Personennahverkehr. Hier kollidieren die Interessen des Nahverkehrsplans mit den Vorgaben des Lärmaktionsplans, der zum Schutz der Anwohner de facto Tempo 30 für Durchfahrtstraßen vorgibt. Ein Dilemma, dass in Odenheim bereits dazu geführt hat, dass die Bushaltestelle in der Ortsmitte nicht mehr bedient wird.
Zum Ende des sehr ausführlichen Gesprächs posierten Bürgermeister Geider und Neza Yildirim noch für ein gemeinsames Foto vor dem Rathaus am Kirchberg.
Liebe Genossinnen, liebe Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde und Gäste der Sozialdemokratie,
der turnusmäßige Jahres-Kreisparteitag steht an. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die KDK nicht wie üblich im April stattfinden. Knapp 70 Tage vor der entscheidenden Bundestagswahl wollen wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten zusammenkommen, um alle Kräfte für die heiße Wahlkampfphase zu bündeln. Unsere Partei hat die Kraft, die richtigen Inhalte und einen Bundeskanzlerkandidat mit Kompetenz und Führungsstärke sowie zwei großartige Bundestagskandidierende mit Herz und Verstand. Patrick Diebold und Neza Yildirim sind bereits vor wenigen Monaten mit ihren Teams in den Wahlkampf gestartet und werden an diesem Tage sprechen. Begrüßen dürfen wir ebenso unsere Parteivorsitzende Saskia Esken. Sie wird uns auf die heiße Wahlkampfphase einstimmen.