Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) aus dem Landkreis Karlsruhe zeigten am vergangenen Samstag auf dem Christopher Street Day (CSD) in Karlsruhe ihren starken Zusammenhalt und ihre Solidarität gegenüber homo-, bi-, inter- und transsexuellen Menschen. Sie nahmen an der bunten Parade teil und machten dort erneut auf die zentralen Forderungen des SPD-Regierungsprogramms aufmerksam: „Wir sind für die Gleichstellung der Homo-Ehe, wir glauben an die eine Liebe zwischen zwei Menschen und hierbei spielt das Geschlecht keine Rolle“, so die beiden Kreissprecher Dennis Eidner und Marko Vidakovic. „Die Regierung um Frau Merkel sollte sich schämen, dass andauernd das Bundesverfassungsgericht ihre Stümpereien korrigieren muss; so auch vergangene Woche, als das BVerfG entschied, dass das Ehegattensplitting für homosexuelle Ehen gilt. Wir werden diese Diskriminierung nicht weiter hinnehmen und wir wollen eine rot-grüne Bundesregierung, die den Stillstand in der Familienpolitik beendet und zeitgemäß auf unsere Gesellschaft reagiert. Schwarz-Gelb ist out, unzeitgemäß und muss weg“, so die beiden Sprecher weiter.
Die Jusos haben durch ihre Teilnahme an der Parade deutlich gemacht, dass sie für die Entscheidungen des BVerfG dankbar sind, dass dies aber noch nicht ausreicht. So trug ein Plakat die Aufschrift „Danke, BVerfG! Den Rest übernehmen wir ab dem 22. September“, womit unter anderem das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare gemeint ist. Für die Jusos ist es eine Selbstverständlichkeit, dass homosexuelle Menschen ebenso wie heterosexuelle Menschen zu unserer Gesellschaft gehören und dementsprechend müssen homosexuelle Lebenspartnerschaften und Ehen dieselben Rechte und Pflichten haben wie heterosexuelle. Hierzu gehört auch das Adoptionsrecht. Zudem haben wir als SPD in der Vergangenheit bereits gezeigt, wie ernst wir unsere Forderungen meinen und haben beispielsweise dafür gesorgt, dass sich homosexuelle Paare in Baden-Württemberg auf Standesämtern trauen anstatt wie mancherorts in stillen Kämmerlein der Landratsämter - hier haben wir die Diskriminierung der damaligen konservativ-neoliberalen Landesregierung beendet.
Die Jusos Karlsruhe-Land werden in den kommenden Monaten für die SPD und die beiden Kandidierenden Vanessa Rieß aus dem Wahlkreis Karlsruhe-Land und Daniel Born aus dem Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen alle Kräfte bündeln, damit die Forderungen nach Menschenrechten und Gleichstellung endlich umgesetzt werden, unser Land von einer besseren, rot-grünen Bundesregierung regiert wird und unsere Wahlkreise dann auch endlich durch zwei motivierte, zeitgemäße Abgeordnete im Bundestag vertreten sind, „denn eines ist klar: Frau Merkel regiert an den Menschen vorbei und schließt ganze Bevölkerungsgruppen aus. Einheit durch Vielfalt - hierbei darf niemand ausgeschlossen werden!“, so Eidner und Vidakovic abschließend.
Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft stellt im Rahmen der ersten Tranche des diesjährigen Landesdenkmalschutzprogramms auch Gelder für die Sanierung der Friedhofsmauer in Itzelberg zur Verfügung, wie der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch heute vom zuständigen Staatssekretär Ingo Rust (SPD) erfuhr.
Am Samstag, 8.Juni, laden die SPD-Ortsvereine zu einer Veranstaltung der ganz besonderen Art ein. Die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr beim Odenheimer Bahnhof. Von dort wird in die Königsbecher Weinberge marschiert, wo es mit unserer Badischen Weinkönigin Katharina Zimmer eine kleine Weinkunde mit Weinprobe geben wird.
Die Jusos Karlsruhe-Land veranstalteten am vergangenen Samstag ihren ersten Praxis-Workshop, in dem sich die Mitglieder über einen erfolgreichen Wahlkampf austauschten und viele Ideen sammelten. Neben der Arbeit standen dabei selbstverständlich auch der Spaß und das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund. Vor allem die Rollenspiele, in denen die Besucher*innen mit typischen Wähler*innen konfrontiert wurden, sorgten für gute Stimmung. Dort trafen die beiden besuchenden Genossen beispielsweise auf eine eingefleischte SPD-Wählerin, die partout nicht locker lässt und die Jungs auf einen Kaffe einladen möchte. Dabei müssen diese doch unbedingt weiter um noch mehr Haushalte zu besuchen. Ein Dilemma. ;-)
Ingesamt war der Workshop für uns alle sehr erfolgreich und wir gehen mit weiteren positiven Gefühlen in den Wahlkampf. In der Erprobungsphase, in der wir durch Bad Schönborn schlenderten und erste Haushalte besuchten, konnten wir feststellen, dass es manchmal deprimierend, aber häufig auch toll sein kann, wenn man mit den Menschen direkt in Kontakt kommt; und wir haben ja gute Gründe, mit den Menschen in Kontakt kommen zu wollen: unser Regierungsprogramm ist klasse, unser Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und die beiden Kandidierenden aus unseren Wahlkreisen Vanessa Rieß und Daniel Born sowieso. In diesem Sinne: Infostandest du noch oder klingelst du schon?
Du möchtest auch mitmachen? Kein Problem!
Der Juso-Kreisverband Karlsruhe-Land verfügt über zahlreiche Arbeitsgemeinschaften auch in deiner Nähe. Nimm gerne Kontakt zu uns auf und informiere dich unverbindlich.
Demokratie braucht Menschen, die mitmachen - Demokratie braucht Dich!
Jetzt mitmachen und registrieren auf mitmachen.spd.de