SPD Östringen

Östringen, Odenheim, Tiefenbach und Eichelberg: Wir sind vor Ort. Wir sind für Sie da.

Für einen hassfreien Landkreis Karlsruhe - Bruchsal ist eine moderne, weltoffene Stadt!

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Liebe Genossinnen und Genossen,

Bruchsal ist eine moderne, weltoffene Stadt!

Dies soll auch so bleiben!

Unterstützt das Bündnis "Wir für Menschlichkeit" am

Freitag, den 16.10.2020

bei dem geplanten Demonstrationszug und der Mahnwache.

Treffpunkt 15.30 Uhr am Friedrichsplatz-

Bringt bunte Regenschirme mit!

Soziale Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert ein Auslaufmodell?!

Ende Juli fand die erste Speakers Corner des sozialdemokratischen Debattierclubs Karlsruhe-Land zur Zukunft der Sozialdemokratie statt. 

Am DI, 13. Oktober, um 19 Uhr findet der nächste Diskussionsabend im Roten Eck, Friedrichstr. 51, 76646 Bruchsal statt. Diesmal soll darüber diskutiert werden, ob es soziale Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert noch braucht und wenn ja, was zu tun ist. Oftmals ist zu hören, dass es den Menschen zu gut gehen. Ist es wirklich so?

 

Kreis-SPD: Krise als Vorwand für Stellenabbau

Die wirtschaftspolitischen Denkfabrik der SPD Karlsruhe-Land lud zur Diskussionsveranstaltung über die Zukunft der Automobilindustrie ein. Gäste waren die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek aus Rastatt, der Gesamtbetriebsratsvorsitzender des Daimler Werks in Rastatt und Rainer Wacker, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Bruchsal. „Zukunft gemeinsam gestalten“, so der Slogan des Impulsvortrages von Michael Brecht zu Beginn der Veranstaltung. Beschleunigt durch Corona erfährt die Automobilindustrie eine Transformation bestehender Konzepte hin zu neuen Innovationen. „Höhen und Tiefen gab es bereits häufiger. Daher sei die aktuelle Situation keine wirkliche Überraschung für mich. Dennoch steht der Automobilindustrie ein großer Umbruch bevor“, erklärte Michael Brecht.„Tesla verkaufe erfolgreich eine Story, ohne aber bisher einen Gewinn ausweisen zu können", ergänzt Brecht. Hier stehe Daimler unter einem ganz anderen Erwartungsdruck seitens der Börse“, bat der Gesamtbetriebsratsvorsitzender zu beachten. Interessant, wenn auch nicht ganz neu war die Erkenntnis, dass Verlagerungen ins europäische Ausland gefördert wird durch die Subventionen der EU. Dies bringt einen Jobabbau in Deutschland mit sich. So sollen bis 2025 knapp 4000 Stellen bei Daimler in Untertürkheim gestrichen werden. "Diese Praxis muss geändert werden", waren sich die Diskutanten einig. Auch würden die einige Autobauer die aktuelle Situation teilweise als Vorwand für den Jobabbau nutzen, „denn auch ein Elektroauto fährt mit Reifen, deshalb sei der Verlust tausender Arbeitsplätze bei Continental für ihn nicht nachvollziehbar,“ so Brecht. 

Bei der Diskussionsrunde unter der Moderation des SPD-Kreisvorsitzenden Christian Holzer wurde die Frage diskutiert, ob der Wandel in der Automobilindustrie verschlafen wurde. "Nein, das habe man ganz bestimmt nicht!", entgegnete Michael Brecht und Gabriele Katzmarek verwies auf Forschungsprojekte, zuletzt auf das Forschungsprojekt zur Batteriezellenfertigung in Münster. Über den Ausgang dieser Entscheidung von Ministerin Karliczek zeigte sich Katzmarek nicht glücklich, „denn Forschung gehört dahin, wo die Autos gebaut werden, auch wenn das Münsterland seine landwirtschaftlichen Reize hat, so die ursprünglich aus Ost-Westfalen stammende Bundestagsabgeordnete. Als ein Nachteil wurden die vielen Auflagen in Deutschland gesehen, die teilweise Lösung verkomplizieren. „In China gibt es zum Begleichen der Stromrechnung ein Bezahlsystem entlang der Autobahnen, in Deutschland verkompliziert der Wettbewerb teilweise nicht miteinander kompatible Modelle diverser Hersteller.Seitens der IGM Metall wurde eingeworfen, dass den Zulieferern in dieser Zeit des Übergangs zu wenig Beachtung geschenkt werden würde.. Einhellig war man der Meinung, dass es nicht die eine, richtige Lösung gibt, sondern ein Lösungsmix aus Elektroantriebe, E-Fuels und Brennstoffzelle für schwere Nutzfahrzeuge wichtig ist und dieser Prozess mit entsprechender, angepasster Berufsbildung mit unterstützt werden muss. "Den Wandel gilt es nun erfolgreich, solidarisch und ökologisch zu gestalten", so Christian Holzer abschließend. Am Ende bedankte sich die Koordinatorin der wirtschaftspolitischen Denkfabrik, Fabienne Stauder, mit einem Präsent bei den Teilnehmern der Diskussionsrunde.

Kreis-SPD: Diskussion zur Zukunft der Automobilindustrie mit Gesamtbetriebsrat Brecht

Die wirtschaftspolitische Denkfabrik der SPD Karlsruhe-Land lädt am Donnerstag, 24. September, 19 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung zur Zukunft der Automobilindustrie ein. Es diskutieren an dem Abend der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Daimler AG, Michael Brecht, die Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek und der IG Metall Bevollmächtigter Rainer Wacker. "Der Wohlstand in unseren Land hängt zum großen Teil mit der wirtschaftlichen Stärke der Automobilindustrie zusammen. Die Corona-Pandemie als auch die Transformation in der Automobilindustrie gefährden unseren Wohlstand jedoch dramatisch. "Wir müssen nun dafür sorge tragen, dass wir Arbeitsplätze erhalten. Der Wandel birgt Chancen", so die SPD-Kreisvorsitzenden Christian Holzer und Alexandra Nohl. Zur Diskussionsveranstaltung lädt die SPD recht herzlich ein. 
Abstands- und Hygienevorschriften werden eingehalten. Bis zum einnehmen des Sitzplatzes ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Politischer Stammtisch mit der Landtagskandidatin Alexandra Nohl

Unsere frisch nominierte Landtagskandidatin Alexandra Nohl war zu Gast beim politischen Stammtisch der SPD zum Thema „Zukunft der Bildung in Baden-Württemberg“.

Als Konrektorin einer Ganztagesgrundschule ist sie Expertin in Sachen Bildung und die Zukunft der Schulen damit auch ein Herzensthema für Alexandra Nohl.

In ihrer Einführung gab sie zunächst einen Überblick über die Situation der Schulen in Baden-Württemberg, die sich im Zuge der Corona Pandemie verschärft hat. Große Herausforderungen stellen insbesondere die unterschiedliche technische Ausstattung der Schulen, die finanzielle Situation der Kommunen, die großen Klassen sowie die Belastungen von Lehrkräften und Schulleitungen dar. Gemeinschaftsschulen erleben immer noch ein Problem der Akzeptanz und bei den Gemeinschaftsschulen der Region gibt es bisher noch keine gymnasiale Oberstufe.

In einem von ihr vorgestellten Grundsatzpapier der SPD, „Das krisenfeste Klassenzimmer“, wurden diese Herausforderungen aufgegriffen und konkrete Umsetzungsideen für das Schuljahr 20/21 formuliert. Darunter sind Punkte wie die aktivere Unterstützung der Schulleitungen durch Kultusministerium, Schulämter und Regierungspräsidien, regelmäßige Virustests für Lehrkräfte, finanzielle Anreize für die Kommunen  durch Bund und Länder, der weitere Ausbau der Schulsozialarbeit, Stärkung und Förderung der beruflichen Bildung, Entwicklung von partnerschaftlichen Konzepten mit Kommunen, Eltern, Lehrkräften, Schülern und Verbänden sowie die Verbesserung der Kommunikation zwischen Ministerium und Schulen erwähnt.

Was die Medienkompetenz der Schülerschaft betrifft, sieht Alexandra Nohl die Notwenigkeit der Implementierung von 1 Schulstunde pro Woche schon in der Grundschule.  Des Weiteren sollten Standards für eine digitale Grundausstattung der Schulen definiert werden.

In der anschließenden Diskussion herrschte große Einigkeit, dass Baden-Württemberg als Wissens- und Technologiestandort dem Thema Bildung und Digitalisierung einen noch höheren Stellenwert einräumen muss um den bevorstehenden Strukturwandel meistern zu können.

H. Wolf-Pfeifer