Zwei Baumaßnahmen aus dem Landkreis Heidenheim wurden im Bauprogramm 2014-2018 für die Anlage kommunaler Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur nach LGVFG neu aufgenommen: der Geh- und Radweg zwischen der L 1083 und Oggenhausen und der Radweg von der Gemeinde Dischingen zur bayrischen Landesgrenze. „Diese Maßnahmen waren längst überfällig“, begrüßt der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch die Bekanntgabe der geförderten Maßnahmen durch das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur.
Die Kommunalpolitik steht vor großen Herausforderungen. Wie wird sich - oder besser - wie soll sich unsere Stadt insgesamt entwickeln? Welche Herausforderungen und vor allem welche Entwicklungsperspektiven gibt es für Odenheim?
Diese Fragen möchten wir mit Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, gerne diskutieren. Wir möchten Ihnen dabei gerne unsere Vorstellungen unterbreiten, aber auch gerne Ihre Meinung hören.
Deshalb laden wir Sie ein zu unserem Bürgergespräch
am Dienstag, 6. Mai 2014,
um 19.00 Uhr
ins Gasthaus Ochsen Odenheim.
Wir freuen uns auf den Meinungsaustausch mit Ihnen.
Gerd Rinck, Ortsvereinsvorsitzender
SPD-Kreistagsfraktion Karlsruhe besucht Lebenshilfe Bruchsal-Bretten
Neun Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion, unter ihnen der Vorsitzende Bürgermeister Markus Rupp (Gondelsheim), besuchten die Lebenshilfe-Zweigwerkstatt für Menschen mit seelischer Behinderung in der Bruchsaler Moltkestraße. Peter Hafner, Hauptgeschäftsführer der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten, begrüßte die Gäste und stellte zunächst anhand einer Kurzpräsentation die Organisation der Einrichtung vor, sowie die Standorte, die Angebote und das Leitbild: „Menschen mit Behinderungen stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Unser Ziel ist eine wirksame Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige.“.
Bei dem anschließenden Rundgang durch die Abteilungen der Werkstatt zeigte Herr Klaus Würtz, Leiter der Zweigwerkstatt mit derzeit 161 Mitarbeitern, das vielfältige Portfolio für Firmenkunden einerseits sowie auch die Bandbreite an unterschiedlichen Arbeitsmöglichkeiten für die Mitarbeiter auf. Er verwies dabei auch auf die Anforderungen des Marktes, wie z. B. Qualitätsstandards, Zertifizierungen, Preis-Leistungs-Verhältnis, etc., die auch für die Lebenshilfe gelten und von den Firmenpartnern eingefordert werden. Die Förderung, Ausbildung und ständige Weiterqualifizierung der Mitarbeiter ist daher bei der Lebenshilfe ein ganz wichtiger Bereich. Z. B. können im Berufsbildungsbereich neue Mitarbeiter mit seelischen Behinderungen die verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten ausprobieren und den für sie und ihre Interessen und Fähigkeiten geeigneten Arbeitsplatz finden und sich hierfür dann auch qualifizieren lassen.
Die SPD-Kreisräte waren beeindruckt von der umfangreichen Produktpalette sowie den Leistungen der Menschen mit Behinderungen, was sie bei einer abschließenden Gesprächsrunde nochmals deutlich zum Ausdruck brachten. Man war sich einig, dass noch mehr Werbung und Aufklärungsarbeit über das Leistungsspektrum der Lebenshilfe-Werkstätten nötig ist, um Firmen, Kommunen und Behörden der Region als Geschäftspartner zu gewinnen; entsprechende Unterstützung hierbei wurde zugesagt.
Die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion stellten Fragen zur Situation der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten und zur Alltags- und Arbeitssituation der Menschen mit seelischen Behinderungen, die von Herrn Hafner, Herrn Würtz und der Sozialpädagogin Frau Pflästerer ausführlich beantwortet wurden. Insbesondere wies Geschäftsführer Hafner darauf hin, dass auf Grund der steigenden Zahl psychisch kranker Menschen die Werkstatt in Bruchsal an ihre räumlichen Grenzen stößt und dringend erweitert werden müsste.
Gerd Rinck, stellvertetender Fraktionsvorsitzender, bedankte sich zum Abschluss für die Gelegenheit, bei dem informativen Vor-Ort-Termin, den Alltagsbetrieb bei der Lebenshilfe kennenlernen zu dürfen.
Am Sonntag, den 6.April war es soweit: Bad Schönborn war zum ersten Mal Gastgeber einer Jahreshauptversammlung der Kreis-Jusos. In der Kraichgauhalle standen neben den Neuwahlen und Anträgen, auch die Planung des Europa- und Kommunalwahlkampfs an. Die Sitzungsleitung der Versammlung übernahm Fabian Verch, SPD Ortsvereinsvorsitzender aus Bruchsal. Der bisherige Kreisvorstand mit seinen Sprechern Marko Vidakovic und Dennis Eidner berichteten über das vergangene Arbeitsjahr, dass vor allem von dem Bundestagswahlkampf bestimmt war. Hier konnten die Jusos neue Veranstaltungskonzepte entwickeln, einen offenen Jugendwahlkampf führen und mehr als 4000 Haushalte persönlich in Tür-zu-Tür-Aktionen besuchen. Außerdem wurde im Herbst 2013 zum Mitgliedervotum über den Koalitionsvertrag in vielen Versammlungen diskutiert. Hierbei kämpften die Jusos mit voller Überzeugung gegen das geplante schwarz-rote Koalitionsbündnis.
Die Große Koalition wird weiterhin kritisch betrachtet. “Wir können nicht akzeptieren, dass die Schwächsten unserer Gesellschaft keinen Mindestlohn erhalten. Auch Langzeitsarbeitslose haben es verdient, mindestens 8,50€ pro Stunde, für ihre Arbeit zu bekommen”, so der bisherige Sprecher Marko Vidakovic in seiner Abschiedsrede. Der 26-Jährige Psychologe aus Bruchsal trat aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Neuwahl für den Kreisvorstand an. Bei den Vorstandswahlen wurden Simon Hilner (Kassier, 22, Student aus Ettlingen), Dennis Eidner (Schriftführer 23, Student aus Bad Schönborn) und Tamina Hommer (Beisitzerin, 21, Studentin aus Oberderdingen) in ihren Ämtern mit großer Mehrheit bestätigt. Neu in den Kreisvorstand wurden Gabor Pöstenyi (Pressesprecher, 18, Schüler aus Pfintztal) und Semira Fetjah (Beisitzerin, 21, Studentin aus Bruchsal) gewählt.
Der neue Kreisvorstand sieht die inhaltlichen Schwerpunkte des kommenden Arbeitsjahres, im Hinblick auf die anstehenden Wahlen, in der Kommunal- und Europapolitik. Des Weiteren auch in der Unterstützung der lokalen Arbeitsgemeinschaften und in der Zusammenarbeit mit den benachbarten Kreisverbänden.
Viele der anwesenden Jungsozialist*innen kandidieren selbst auf den SPD-Listen bei den Kommunalwahlen, bei denen zum ersten Mal ab 16 Jahren gewählt werden darf. “Die SPD hat im Landkreis vielerorts die jüngsten Listen aufgestellt. Wir werden nun gemeinsam als Team dafür kämpfen, dass unsere jungen Kandidierenden am 25.Mai in die Kommunalparlamente einziehen. Mit unserer geplanten Kampagne werden wir für die ein oder andere Überraschung sorgen”, so der Sprecher Dennis Eidner.
Landtagsabgeordnete Stoch (SPD) und Lindlohr (Grüne) begrüßen Förderung durchs Land
Das Land fördert die Schulsozialarbeit im Landkreis Heidenheim in diesem Schuljahr mit mehr als 165.000 Euro. Das gaben die Landtagsabgeordneten Andreas Stoch (SPD) und Andrea Lindlohr (Grüne) bekannt. Von dieser Verbesserung profitieren in Heidenheim die Friedrich-Voith-Schule, die Hirscheckschule, die Mittelrainschule, die Ostschule, die Westschule und das Werkgymnasium mit insgesamt über 71.000 Euro. In Giengen wird die Schulsozialarbeit an der Bühlschule mit 25.000 Euro und an der Haupt- und Werkrealschule in Gerstetten mit ca. 14.200 Euro gefördert. Die Georg-Elser-Schule in Königsbronn, die Sontheimer Grund-, Haupt- und Werkrealschule und die Bibrisschule in Herbrechtingen erhalten jeweils 16.700 Euro. Die Wiesbühlschule in Nattheim wird mit ca. 4.600 Euro bezuschusst.