SPD Östringen

Östringen, Odenheim, Tiefenbach und Eichelberg: Wir sind vor Ort. Wir sind für Sie da.

Jetzt erst recht: Für ein buntes KA-Land

Unter dem Slogan „Jetzt erst recht: Für ein buntes KA-Land“ fand am 26.Mai die Jahreshauptversammlung der Jusos Karlsruhe-Land im AWO-Haus Waghäusel statt.

Der bisherige Kreisvorstand mit seinen Sprecher*innen Aisha Fahir und Dennis Eidner berichteten über das vergangene Arbeitsjahr, dass vor allem von dem fulminanten Jugendwahlkampf zur Landtagswahl bestimmt war. Unter anderem wurden interaktive Veranstaltungsformate weiterentwickelt. Beim KA-Land Konvent konnten via Livestream somit viele junge Menschen erreicht werden. Über 1.000 Jungwähler*innen wurden persönlich besucht und bei der "Drei Tage Wach Tour" durch den gesamten Landkreis an die Wahl erinnert. Umso größer fiel die Enttäuschung bei den Jungsozialist*innen über die Wahlniederlage bei der Landtagswahl aus. Vor der Jahreshauptversammlung fanden bereits viele Diskussionen in den Juso-Arbeitsgemeinschaften zum dringend notwendigen Erneuerungsprozess der SPD statt. Die Jusos wollen diesen Erneuerungsprozess nicht nur begleiten, sondern aktiv mit ihren Ideen gestalten.

Kritik äußerten die jungen Sozialdemokrat*innen an der grün-schwarzen Koalition, die die Gesundheitskarte für Flüchtlinge nicht einführen möchte und gleichzeitig versucht den Bildungsurlaub für Arbeitnehmer*innen abzuschaffen. „Mit der Abschaffung des Bildungsurlaubs schwächt diese Koalition das Ehrenamt und die Qualifizierung der Arbeitnehmer*innen. Es ist ein völlig falsches Signal für all die Menschen, die sich tagtäglich in unserem Land ehrenamtlich engagieren“, so Eidner und Fahir auf der Jahreshauptversammlung. 

Bei den Vorstandswahlen traten Tamina Hommer und Andreas Czech nicht mehr an. Kristijan Bodrozic (Kassier aus Waghäusel), Lucas Zimmermann (Schriftführer aus Eggenstein-Leopoldshafen), Aisha Fahir (Beisitzerin aus Pfinztal) und Julia Rudolf (Beisitzerin aus Ettlingen) wurden in ihren Ämtern mit großer Mehrheit bestätigt. Dennis Eidner (aus Bad Schönborn) zieht bereits zum fünften Mal in Folge als Pressesprecher in den Kreisvorstand ein. Neu in den Kreisvorstand wurde Mario Mikulic (Beisitzer aus Bruchsal) gewählt. 

Gemeinsam mit den neu gewählten Vorstandsmitgliedern und den Arbeitsgemeinschaften vor Ort wollen die Jusos im neuen Arbeitsjahr ein deutliches Signal für eine vielfältige Gesellschaft setzen. Eine erste Aktion fand hierzu bereits statt: Die Jusos nahmen als größte Gruppe bei der bunten CSD-Parade am Samstag in Karlsruhe teil. Mit besonderer Schärfe verurteilen die Jusos die aktuellen menschenfeindlichen Angriffe der AfD, die nun auch Fußballnationalspieler Jérôme Boateng zu spüren bekommt. „Die Hetze und Diskriminierung der AfD mach[en] vor niemand[em] Halt. Nach den fremdenfeindlichen Aussagen der letzten Monate geht sie nun sogar gegen eigene Mitbürger*innen vor und ist deshalb auch deutschfeindlich. Es zeigt, dass diese Partei nicht hinter unserem weltoffenen und deshalb auch erfolgreichen Land steht. Wir kämpfen jetzt erst recht für ein buntes Karlsruhe-Land und würden Boateng jederzeit als Nachbar aufnehmen“, so die beiden Juso-Sprecher*innen auf der CSD-Parade. 

Auf der Jahreshauptversammlung waren unter anderem auch die stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Carolin Beer und der neu gewählte SPD-Kreisvorsitzende Anton Schaaf anwesend. 

Jusos größte Gruppe auf dem CSD 2016

Deutliches Zeichen für eine bunte Gesellschaft: Same Love, Same Rights!

Am Samstag nahmen die Jusos Karlsruhe-Land gemeinsam mit vielen anderen Jusos aus ganz Baden-Württemberg am diesjährigen CSD in Karlsruhe teil. 

Alle Bilder können hier aufgerufen werden: BILDER

Andreas Stoch unterstützt Region Ostwürttemberg - Schreiben an Bundesverkehrsminister

Mit einem persönlichen Schreiben an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) unterstützt der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch die Stellungnahme der Region Ostwürttemberg zum Referentenentwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030, die neben dem Regionalverband und der IHK Ostwürttemberg auch die Landräte des Landkreises Heidenheim und des Ostalbkreises sowie mehrere Oberbürgermeister der Region unterzeichnet hatten. Auch Stoch ist enttäuscht, dass einige für den Landkreis Heidenheim wichtige wegweisende Verkehrsprojekte dort keine Aufnahme gefunden haben.

Heidenheimer GEW nimmt Abschied vom Kultusminister

Volker Spellenberg, Michael Pfeiffer und Sabine Ocker von der GEW Heidenheim mit Andreas Stoch

Die drei Vorsitzenden des Ortsverbands der GEW haben sich aufgemacht, um dem Heidenheimer Landtagsabgeordneten und noch amtierenden Kultusminister Andreas Stoch ihre Aufwartung zu machen. Sabine Ocker, Michael Pfeiffer und Volker Spellenberg waren sich einig, dass man einen Kultusminister, der nicht nur aus Heidenheim kommt, sondern zudem noch exzellente Arbeit in der Bildungspolitik abgeliefert hat, nicht sang- und klanglos dahingehen lassen kann.

Andreas Stoch vermisst zukunftsweisende Idee fürs Land

Der Heidenheimer Landtagsabgeordnete und designierte Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Stoch, reagiert irritiert und enttäuscht auf den grün-schwarzen Koalitionsvertrag. „Dieser Vertrag ist nicht mehr als eine Ansammlung leerer Worthülsen“, so Stoch. „Den Koalitionspartnern fehlt eine gemeinsame Idee, wie sie das Land erfolgreich in die Zukunft führen wollen.“ Grün-Schwarz habe sich zwar auf allerhand Einzelmaßnahmen geeinigt, meist seien diese aber kaum mehr als der kleinste gemeinsame Nenner.