SPD Östringen

Östringen, Odenheim, Tiefenbach und Eichelberg: Wir sind vor Ort. Wir sind für Sie da.

Stoch kritisiert Landesregierung: Mappus für gentechnisch verändertes Saatgut

Die baden-württembergische Landesregierung hat gemeinsam mit Schleswig-Holstein und Niedersachsen Ende Februar einen Antrag auf Aufhebung der Nulltoleranz für gentechnisch veränderte Organismen bei Saatgut in den Agrarausschuss des Bundesrates eingebracht, über den am kommenden Freitag in Berlin beschlossen werden soll.

Flugblatt der Woche: Aus der japanischen Katastrophe lernen: Energiewende jetzt!

In diesen Tagen sind unsere Gedanken bei den Japanerinnen und Japanern, die unter den Folgen des Erdbebens, des Tsunami und der atomaren Störfälle leiden. Wir wollen helfen, wo wir können. (Information über Spendenmöglichkeiten unter www.spd.de.) Die katastrophalen Vorfälle in den japanischen Atomkraftwerken zeigen 25 Jahre nach dem Super-GAU im sowjetischen Tschernobyl erneut: Kein Atomkraftwerk ist hundert - prozentig sicher. Die Atomkraft ist nicht beherrschbar. Ihre zerstörerischen Folgen übersteigen jede menschliche Vorstellung.

Jusos Bruchsal und Jusos Bad Schönborn setzen Leuchtzeichen gegen Atomkraft

Die Jusos Bruchsal und die Jusos Bad Schönborn starteten am Freitagabend, den 11.März 2011, eine neue Wahlkampfoffensive und zeigten in Begleitung des Juso-Busses des Juso-Landesverbandes vor Orten des Bruchsaler und Karlsdorfer Nachtlebens Präsenz. Dabei wurden u.a. Knicklicht-Armbänder verteilt, die die Einstellung der SPD und der Jusos gegenüber Atomkraft abbilden: „Atomkraft kannste knicken. Deshalb SPD“. Dabei kamen die Jusos vor allem mit jungen Menschen und Erstwählerinnen und Erstwählern ins Gespräch und konnten ihre Themen für den echten Wechsel in Baden-Württemberg kommunizieren. „Wir wollen ein Zeichen setzen und lehnen Atomkraft in der Zukunft kategorisch ab. Der Ausbau erneuerbarer Energien stellt eine wichtige Aufgabe dar, der sich die zukünftige rot-grüne Landesregierung annehmen wird“, zeigte sich Fabian Verch, Vorsitzender der Jusos Bruchsal, optimistisch und kämpferisch.
Neben den Knicklichtern verteilten die Jusos auch die begehrten „Opfer“-Flyer, die einem jeden jungen Menschen signalisieren sollen, wie es um die Bildung in Baden-Württemberg tatsächlich steht: „Auch wenn unsere derzeitige Landesregierung sich auf dem vorherrschenden Status quo in Sachen Bildung ausruht und so tut, als sei Baden-Württemberg ein Vorzeigeland, steht für uns fest, dass dem nicht so ist. Tatsache ist nämlich, dass die Chancen auf ein Studium in Baden-Württemberg für ein Arbeiterkind fast siebenmal schlechter sind als die für ein Kind aus einer Familie mit akademischem Hintergrund – und das bei gleicher Qualifikation beider Kinder. Wir werden dies nicht mehr hinnehmen und werden dafür sorgen, dass derartige Hürden aufgebrochen werden, indem wir beispielsweise die Studiengebühren abschaffen“, so Marko Vidakovic, Pressesprecher der Jusos Bruchsal. Der „Opfer“-Flyer steht auf der Homepage der Jusos Bruchsal www.jusos-bruchsal.de zur Ansicht bereit.
Die Jusos Bruchsal haben noch weitere Aktionen im Rahmen ihres Wahlkampfes geplant. Dabei seien die Mitbürgerinnen und Mitbürger „vor allem auf den Samstag vor der Landtagswahl hingewiesen. Wir werden den Wahlkampf mit einem echten Zapfenstreich beenden“, teilte Katja Wormer, Vorstandsmitglied der Jusos Bruchsal, mit.

SPD-Kreistagsfraktion informiert sich im Ettlinger Berufsschulzentrum

Einen Besuch im Ettlinger Berufsschulzentrum mit seinen drei Schulen stattete kürzlich eine Delegation der SPD-Kreistagfraktion ab.

„Wir kommen deshalb sehr gerne“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gerd Rinck zu Beginn, „weil es unserem Politikstil entspricht, wichtige Vorhaben und Entscheidungen gemeinsam mit den betreffenden Akteuren frühzeitig vor Ort zu besprechen und vorzubereiten“.

Und solch wichtige Vorhaben und Entscheidungen stehen im Ettlinger Berufsschulzentrum in der Tat an. Denn am Berufsschulstandort Ettlingen ist vom Kreis für das Berufsschulzentrum insgesamt eine Neuausrichtung schulorganisatorischer und baulicher Art angedacht. Die dortigen drei Schulen sollen mit stabilen und interessanten Profilen zukunftsfähig gemacht werden.

Für die SPD-Kreisräte war es nun wichtig aus erster Hand zu erfahren, wie die Schulen selbst die Weiterentwicklung sehen, welchen Anforderungen aus Sicht der Schulen ein zukunftsfähiges Konzept genügen muss.

In eindrucksvoller Art und Weise schilderten Oberstudiendirektorin Petra Kerth von der Wilhelm-Röpke-Schule, Oberstudiendirektor Peter Münz von der Albert-Einstein-Schule und Oberstudiendirektor Otto Brecht von der Bertha-von Suttner-Schule die vielfältigen Anforderungen aus ihren jeweiligen Schularten an eine Schule der Zukunft. Hierbei wurden auch die Themen Aufbau von Ganztagesstrukturen und Umsetzung des Werkrealschulkonzeptes am Bildungszentrum diskutiert.

Deutlich spürbar war bei der anschließenden Gesprächsrunde die hohe Motivation der Schulleiter, sich frühzeitig in den Entwicklungsprozess des neuen Schulkonzeptes einzubringen zu können.

Auf diese frühe Einbindung, das Aufnehmen von Impulsen und die Nutzung der Fachkompetenz der Akteure vor Ort legen auch die SPD-Kreisräte großen Wert. Diese haben an diesem Nachmittag im Ettlinger Berufsschulzentrum viel gelernt. Und das Gelernte gilt es nun in die politischen Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen.