Alexandra Nohl auf Tour durch Östringen

Veröffentlicht am 07.02.2021 in Veranstaltungen
 

Am 6. Februar war die SPD-Landtagskandidatin Alexandra Nohl in Östringen unterwegs, um die Ortsteile besser kennenzulernen und zu erfahren, wo es Potential für Verbesserungen gibt. Begleitet wurde sie zunächst von der Östringer Ortsvereinsvorsitzenden Birgit Michaelsen, später vom Odenheimer Vorsitzenden Christian Huth.

Erste Station war der Industriepark am westlichen Ortsteingang von Östringen, wo Heidi Wolf-Pfeifer eine Übersicht über die Entwicklung des Industriegebietes von den 1960er Jahren bis heute gab. Dabei kamen wie wechselnden Betreiber des Nylonfaserwerks ebenso zur Sprache wie die Ansiedlung neuer Firmen und die Mitarbeiterzahlen. Am Schulzentrum stand der ehemalige Schulsprecher Robin Wittmer und Silke Bott Rede und Antwort zur Situation an den Schulen, geplante Baumaßnahmen und notwendige Ergänzungen der Infrastruktur. An der Gustav-Wolf-Kunstgalerie bekam Alexandra von Gjentile Bajra einen Einblick in Leben und Wirken des Namensgebers sowie zur Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Östringen. Beeindruckt zeigte sich Alexandra von der Schönheit des alten Ortskerns von Östringen mit seinen Fachwerkhäusern.

In Tiefenbach empfing der Ortschaftsrat Alexander Frank die Kandidatin am Jugendzentrum WaGong und erzählte von der wechselvollen Geschichte des Projekts, das sich gerade in der Umstrukturierung befindet und zu neuem Leben erwachen soll unter Beteilung der Jugendlichen. Vor dem Feuerwehrhaus konnte Alexandra die Einsatzfahrzeuge anschauen. Klaus-Dieter Knorr berichtete von der erfolgreichen Tätigkeit der vier Östringer Abteilungen, die in den vergangenen Jahren neue Fahrzeuge bekommen haben oder noch bekommen sollen und von der Nachwuchsarbeit der Feuerwehr sowie der personellen und materiellen Ausstattung. Unterstützt wurde Klaus-Dieter vom Tiefenbacher Kommandanten Daniel Friedenauer. Alexandra Nohl interessierte sich dabei auch für den Anteil der weiblichen Feuerwehrmitglieder, der in Odenheim überdurchschnittlich hoch ist. Besuch und Foto beim „Mondputzer“ durften natürlich nicht fehlen.

In Odenheim standen der Besuch am Rathaus und vor dem neuen Kindergarten im „Sternen“ im Mittelpunkt des Interesses. Franziska Hamann und Christian Huth schilderten den langen Weg von der Suche nach einer neuen Nutzung des ehemaligen Gasthauses bis zur Schaffung von Plätzen zur Kinderbetreuung. Auch der angrenzende „Hexenzipfel“ wurde in Augenschein genommen. Obwohl „tiefgekühlt“ machten Alexandra und Christian noch einen Abstecher zur Östringer TSV-Halle, um über sportliche und kulturelle Veranstaltungen zu sprechen.

Sowohl wir als Gastgeber als auch Alexandra hätten uns mehr Begegnungen mit Bürger*innen gewünscht, aber dies ließen die Abstandsregeln leider nicht zu. Trotzdem hat der Rundgang allen Beteiligten Spaß gemacht und Alexandra eine Menge an Informationen mit auf den Weg gegeben.